Monika Gerstner Wenn nichts sicher ist...

Beginn: Dienstag, 05.05.2020
Ende: Mittwoch, 06.05.2020
Zeit: 9 bis 17 Uhr
Ort: Diakonie Akademie, Haus Bethanien, 4210 Gallneukirchen

Traumapädagogik in der Behindertenarbeit

Die Traumapädagogik basiert auf den Erkenntnissen der Neurowissenschaften und der Psychotraumatologie. Sie ermöglicht Verstehenszugänge, wo Allgemeinpädagogik an Grenzen stößt, wo Begleitungsprozesse ins Stocken geraten. Eine Einordnung von Verhaltenssymptomatiken allein über psychiatrische/behinderungsspezifische Störungsbilder ist in pädagogischen Arbeitsfeldern und hier verorteten Begleitprozessen nur begrenzt hilfreich. Ein traumapädagogisches Verständnis erweitert den Blick, indem Symptomatiken im Zusammenhang traumaspezifischer Folgeerscheinungen verstehbar werden. Klient*innen bringen mit ihrer Lebensgeschichte und dem damit verwobenen wirk-mächtigen „traumatischen Material“ unbemerkt ihre traumaspezifischen Dynamiken in die Beziehung mit Mitarbeiter*innen. Bleiben diese unerkannt, entfalten sie eine enorme, destruktive Kraft.

Inhalte:
- Was versteht man unter einem Trauma/einer Traumatisierung?
- Neurobiologische Grundlagen
- Intellektuelle Beeinträchtigung (geistige Behinderung) als Risikofaktor für
  Traumatisierung
- Grundlagen traumapädagogischer Begleitung

Methoden:
Theorie-Input, Vortrag, Dialog- und Resonanzrunden, Kleingruppenarbeit, Arbeiten an Fallbeispielen aus der eigenen Praxis

Trainerin:
Monika Gerstner (Dipl. Pädagogin, Fachberatung & Supervision Beratungszentrum Alsterdorf)

TeilnehmerInnen-Anzahl (max.): 16
Anmeldung:
bis 5. April 2020
Seminarpreis: € 470,- (inkl. 10 % MwSt. und Verpflegung)
Zielgruppe: Mitarbeitende in der Assistenz und Begleitung von Menschen mit Behinderung

Förderhinweis: Für dieses Seminar kann unter Umständen beim AMS um "Qualifizierungsförderung für Beschäftigte" angesucht werden.

Monika Gerstner
Anmeldeformular